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Jahrbuch der DKB STIFTUNG

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Während des Lockdowns

Während des Lockdowns nahm der Onlinehandel zu, und die Versandlogistik hatte gut zu tun für ihren Partner i+m Versandlogistik – eine positive Bestätigung der Zusammenarbeit. „Aus der Not eine Tugend machen“, sagten sich auch unsere Schneiderinnen Marita Raschke und Christa Triebner und nähten kurzerhand Mund-Nase-Masken. Und so sieht der bekannte Graskarton von S. 9 aus. 6

„Wir wollen die Region weiter voranbringen“ Dieses Jahr war für alle außergewöhnlich – keine Frage. Auch der Alltag der DKB STIFTUNG wurde auf den Kopf gestellt. Was bedeutet es, wenn Stiftung und Tochterunternehmen nicht wie gewohnt arbeiten können, und wie sind die Auswirkungen – auf die Mitarbeitenden, auf die Region, auf die Partner*innen? Ralf Klenk gibt Einblick in ein turbulentes Jahr 2020 und wie die DKB STIFTUNG Verantwortung übernommen hat. Wie blicken Sie auf das Jahr 2020 zurück? Ralf Klenk: Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Die ersten Monate waren sehr erfolgreich und die Aussicht auf 2020 mehr als positiv – das Hotel war ausgebucht, Veranstaltungen und Handwerksarbeiten fest eingeplant. Corona hat uns hart getroffen. Die Tourismusbranche ist aufgrund der politischen Entscheidungen aus den Angeln gehoben worden, das haben auch wir gemerkt. Wir mussten Hochzeiten und Veranstaltungen umdisponieren, im Lockdown war das Hotel zeitweise ganz geschlossen, wir haben uns entschlossen, für die Sicherheit unserer Besucher*innen mit dem Weihnachtsmarkt zu pausieren und das Musikfest Liebenberg auf 2021 zu verschieben. Das war schlimm für unsere Gäste und unsere Partner*innen, vor allen Dingen aber für unsere Mitarbeitenden. Was hat die DKB STIFTUNG gemacht, um den Mitarbeiter*innen zu helfen? Uns war es wichtig, auch in der Krise die Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen. Gemeinsam mit ihnen haben wir versucht, individuelle Lösungen zu finden, um die Doppelbelastung von Privatleben und Arbeit so gering wie möglich zu halten. Für die betroffenen Mitarbeitenden haben wir das Kurzarbeitergeld erhöht, um die finanziellen Auswirkungen von Covid-19 zu mindern. Vor allem haben wir uns darum gekümmert, den Anschluss der Stiftung an die Belegschaft zu halten. Wir sehen uns nicht nur als Arbeitgeber, wir möchten, dass es den Mitarbeiter*innen gut geht, auch auf einer persönlichen Ebene. Können Sie dem Jahr auch etwas Positives abgewinnen? Die Arbeit in der Versandlogistik hat zugenommen, denn durch Corona hat DKB STIFTUNG · JAHRBUCH 2020 GUT FÜR DIE REGION, WICHTIG FÜR DIE MENSCHEN 7