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Jahrbuch der DKB STIFTUNG

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WIRKUNGSFELD II stärken

WIRKUNGSFELD II stärken – befähigen – verbinden Inklusion und Prävention Konflikte erkennen, sensibel die Bedürfnisse anderer wahrnehmen, vorrausschauend handeln und Einschränkungen überwinden. Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben die gleichen Chancen. Aber jeder Mensch ist einzigartig und hat besondere Fähigkeiten. Wir verstehen diese Vielfalt als wertvolle Chance. Sie ist entscheidend für nachhaltiges soziales Engagement. Seit 2009 haben wir deshalb den Inklusionsgedanken fest in der DKB STIFTUNG und ihren Tochterunternehmen verankert. Unser Inklusionsunternehmen ist ein Vorbild für selbstverständliche Zugehörigkeit. Jeder einzelne Mitarbeiter, mit oder ohne Einschränkung, erfüllt wichtige Aufgaben, die zum Erfolg der Unternehmensidee beitragen. Diese Wertschätzung für die eigene Arbeit hat nicht nur Einfluss auf die berufliche Entwicklung, sondern vor allem auf die Persönlichkeit. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern legen wir auch unsere Bildungsformate inklusiv und partizipativ an. In der Präventionsarbeit vermitteln wir Kindern und Jugendlichen alternative Handlungsmöglichkeiten und Impulse für ein rücksichtsvolles Miteinander. Menschen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen bekommen bei uns Raum, ihre Fähigkeiten und ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln, damit sie ihre Potenziale voll entfalten können. Selbstbestimmte und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist das Ziel unserer Inklusions- und Präventionsarbeit.

PROJEKT #Demokratie stärken Wie können wir unsere Demokratie stärken? Was kann jeder Einzelne von uns für eine starke und demokratische Gesellschaft tun? Und wie kann gesellschaftlicher Zusammenhalt trotz kultureller und religiöser Unterschiede gelingen? Seit 2014 unterstützt die DKB STIFTUNG die Arbeit der START-Stiftung – in diesem Jahr als Partner der neu initiierten Jugendkonferenz #DemokratieStärken. Etwa 200 Jugendliche kamen nach Berlin, um sich mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Zivilgesellschaft auszutauschen. Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, sagte zum Konferenzauftakt: „Jede und jeder von uns, ob mit oder ohne Einwanderungsgeschichte, muss seine Potenziale entfalten und voll einbringen können. Die START-Stiftung und ihre Partner leisten mit ihrem START-Bildungsprogramm dazu einen wesentlichen Beitrag.“ START-Erlebniswoche im Jugenddorf Gnewikow Action Painting, Kanufahren, Floßbau und Lagerfeuer – so startete die Erlebniswoche im Jugenddorf in Gnewikow am Ruppiner See. Unterschiedlichste Persönlichkeiten verschiedener Kulturen trafen bei sommerlichen Temperaturen aufeinander. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame soziale und erfahrungsorientierte Lernen – eine gute Gelegenheit, um Verständnis für Mitstreiter zu entwickeln und damit die eigene Persönlichkeit zu bereichern. Professionelle Trainerinnen und Trainer sowie Absolventinnen und Absolventen des START-Programms standen mit Rat und Tat zur Seite. Sie zeigten den jungen Erwachsenen, wie sie Konflikten begegnen und vorausschauend handeln können. Das kreative Lernumfeld, das sich von bestehenden Schulsystemen unterscheidet, brachte die Teilnehmenden miteinander in Kontakt und förderte den Austausch zwischen ihnen. Die START-Stiftung begleitet Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Bildungsweg und setzt damit Impulse für gesellschaftliche Veränderung. Als Partner der START-Stiftung haben wir in diesem Jahr die Jugendkonferenz, die Erlebniswoche im Jugenddorf Gnewikow sowie einen der Stipendiaten finanziell unterstützt. DKB STIFTUNG JAHRBUCH WIRKUNGSFELD II 15